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10.09.2013rss_feed

Danish Crown-Arbeiter erwägen Investition in Schweineproduktion

Gewerkschaftsvertreter des Schlachtkonzerns Danish Crown haben einen Vorschlag präsentiert, nach dem bis zu 600 Millionen Dänische Kronen (80,4 Millionen Euro) aus dem Arbeitslohn der Beschäftigten innerhalb der nächsten vier Jahre in die dänische Schweineproduktion fließen sollen. Der Vorschlag zielt darauf ab, den Abwärtstrend in der Anzahl der Arbeitsplätze in Danish Crowns Schweineschlachthöfen umzukehren, indem die Erzeugung von Schlachttieren wieder erhöht wird.

Es ist ein bahnbrechender Vorschlag, über den natürlich abgestimmt werden muss, sagt Lars Mose, Vorsitzender des Gewerkschaftskomitees von Danish Crown. Doch der Trend, den wir nun seit mehreren Jahren beobachten, ist im Hinblick auf die Entwicklung der Arbeitsplatzzahlen dramatisch. Wir wollen diesen umkehren. Die Initiative war von den Vertretern der Gewerkschaft ausgegangen und ist bereits mit dem Management der Schweineschlachtungssparte, DC Pork, diskutiert worden.

Dies ist ein bewundernswerter und verantwortungsvoller Schritt seitens der Gewerkschaft, sagte DC Pork-Chef Jesper Friis. Das bedeutet, dass wir zum ersten Mal seit Jahren vor einer Vier-Jahres-Periode stehen, in der keine Schweineschlachthöfe geschlossen werden. Allerdings müsse der Vorschlag auch die gewünschten Ergebnisse erbringen, nämlich eine ausreichende Anzahl von Schlachttieren zu generieren, um die Kapazitäten auszulasten. Als Ziel wird über einen Zeitraum von vier Jahren eine zusätzliche Erzeugung von bis zu drei Millionen Schweinen anvisiert. Die Arbeitnehmer sollen in den kommenden Wochen Gelegenheit erhalten, den Vorschlag im Detail zu prüfen. Ende September soll über den Plan abgestimmt werden.

Quelle: AgE