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07.11.2016rss_feed

Danish Crown will bis 2021 Schweinepreis erhöhen

Der dänische Schlachtkonzern Danish Crown will die Mast von Schlachtschweinen wieder attraktiver machen. Daher hat die Nummer 1 der europäischen Schweineschlachtbranche angekündigt, den Auszahlungspreise für Mastschweine bis 2021 um 0,60 DKK (0,08 Euro) erhöhen.

 


Der Auszahlungspreis soll außerdem künftig gegen einen Preisindex gewertet werden, der sich aus den Preisen der anderen vier großen Schweineerzeuger in der EU zusammensetzt. Dabei soll dem deutschen VEZGPreis eine Gewichtung von 44 Prozent an dem Index zukommen; die Auszahlungspreise in Spanien, Frankreich und den Niederlanden werden entsprechend geringer gewichtet. Die Gewichtung setzt sich aus der jeweiligen Schweinefleischproduktion der einzelnen Länder im Jahr 2013 zusammen. In der Vergangenheit haben wir unseren Auszahlungspreis fast ausschließlich mit dem deutschen Preis vergleichen, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende von Danish Crown, Erik Bredholt. Diese Preisfindung geht auf eine Zeit vor gut zehn Jahren zurück, als dänische Erzeuger ihre Tiere verstärkt an deutsche Schlachtereien geliefert hatten. Der Vergleich mit einem einzigen Land bedeute allerdings, dass dortige marktbewegende Entwicklungen sich auch stark auf den dänischen Preis auswirken würden. Extreme Fluktuationen, beispielsweise durch einen Seuchenausbruch oder eine verstärkte Nachfrage, könnten dadurch darüber bestimmen, ob Danish Crowns Fünf-Jahres-Plan realisiert wird oder nicht. Eine der größten Herausforderungen für den Schlachtkonzern ist das sinkende Angebot an Schlachtschweinen in Dänemark. Zuletzt waren die Zahlen der angebotenen Tiere um 2,3 Prozent jährlich zurückgegangen. Bredholt zeigte sich jedoch überzeugt, dass ein garantierter Mindestpreis es für die Erzeuger wieder lohnender erscheinen lasse, die Schweinemastzahlen zu erhöhen.