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06.06.2018rss_feed

Schweinefleisch wird teurer Mexiko verhängt Strafzölle gegen USA

 

Nachdem die Strafzölle nun auch für Mexiko gelten, reagiert das US-Nachbarland mit Vergeltung: Importierte Schweinebeine und -schultern, egal ob gefroren oder frisch, kosten künftig mehr.


Mexiko verhängt nach Verbandsangaben Einfuhrzölle von 20 Prozent auf Schweinefleisch aus den USA. Die Entscheidung dazu sei Teil der Vergeltungsmaßnahmen der mexikanischen Regierung für die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium gegen das Nachbarland, erklärten Vertreter des Dachverbands der mexikanischen Fleischproduzenten.

Die Zölle sollen demnach für Schweinebeine und -schultern in gefrorenem wie im frischen Zustand gelten. Damit seien 90 Prozent der Schweinefleischimporte aus den USA von den Zöllen betroffen. Das Volumen der Schweinefleischeinfuhren aus den USA beträgt gut eine Milliarde Dollar pro Jahr.

Seit wenigen Tagen greifen die US-Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium. Trump hatte die Strafzölle bereits im März verhängt, die EU und die beiden US-Nachbarländer Kanada und Mexiko waren davon aber zunächst ausgenommen. Diese Ausnahme lief nun aus. Brüssel und Ottawa reichten bereits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO ein.

Bei einem G7-Treffen der Finanzminister vor wenigen Tagen war deutlich geworden, wie isoliert die USA nun dastehen. Die Minister und Notenbankchefs bekräftigten bei der Zusammenkunft gegenüber US-Finanzminister Steven Mnuchin ihre Sorge und ihre Enttäuschung. Die Entwicklung lässt die Angst vor einem umfassenden Handelskrieg wachsen. Zur G7-Gruppe zählen die USA, Deutschland, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien.