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16.12.2015rss_feed

Tönnies wächst global weiter

Die Unternehmensgruppe Tönnies Lebensmittel aus Rheda-Wiedenbrück gehört zu den fünf größten Schweineschlachtbetrieben der Welt. Das geht aus einer Zusammenstellung der Zeitschrift Pig International hervor, die kürzlich vom dänischen Dachverband der Agrar- und Ernährungswirtschaft (L & F) veröffentlicht wurde.


Demnach belegte der größte deutsche Schweinefleischhersteller mit einer Schlachtzahl von 17,2 Millionen Stück im vergangenen Jahr im globalen Ranking den fünften Platz, der er auch schon 2013 innehatte. Unangefochten an der Spitze thronte nach der Übernahme von Smithfield in den USA erneut die chinesische WH-Gruppe. Insgesamt 47,2 Millionen Schweine kamen bei dem global agierenden Konzern mit Betrieben in China, den USA, Mexiko, Polen und Rumänien 2014 an den Haken. Das war rund ein Viertel aller Tiere, die 2014 insgesamt von den zehn größten Unternehmen weltweit geschlachtet wurden.

Mit großem Abstand folgten danach mit 20,7 Millionen Schweinen Danish Crown, die unter anderem auch am deutschen Produktionsstandort in Essen bei Oldenburg verarbeitet werden. Auf Platz drei rangierte das US-Unternehmen Tyson mit einem Schlachtaufkommen von 19,9 Millionen Tieren, gefolgt von der brasilianischen JBS mit 18,7 Millionen Schweinen.

Beim nächsten Schlachthofranking dürfte der Fleischkonzern aus Südamerika auf Platz zwei vorstoßen, denn kürzlich wurde die gesamte Schweinesparte vom Konkurrenten Cargill in den USA übernommen. Die ebenfalls stark in Deutschland vertretene Vion Food Group verlor laut Pig International gegenüber 2013 einen Rang und landete mit 15,7 Millionen zerlegten Schweinen global gesehen auf dem siebten Rang. Vion wurde von dem chinesischen Konzern Yuron Group überholt, der es 2014 auf 16,5 Millionen Schweineschlachtungen brachte.

Die Plätze acht bis zehnbelegten Hormel aus den USA, die spanische Voren und BRF aus Brasilien. Zusammen haben die Top-Ten-Unternehmen im vergangenen Jahr fast 190 Millionen Schweine geschlachtet. Das war deutlich mehr als die gesamte US-Produktion von 115 Millionen Tieren und entsprach etwa drei Vierteln der gesamten EU-Erzeugung von rund 250 Millionen Schweinen.

(Quelle: Bauernblatt vom 28. November 2015, Seite 18)