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BRS-News

12.08.2022

Zeitplan für das geplante Tierhaltungskennzeichnungsgesetz

Über den weiteren Zeitplan für das geplante Tierhaltungskennzeichnungsgesetz berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/3003) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/2549). Wie sie darin mit Stand vom 1. August ausführt, befindet sich der Entwurf eines Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes derzeit in der Ressortabstimmung und wird mit der nachfolgenden Einleitung der Länder- und Verbändeabstimmung veröffentlicht. Die Zuleitung an das Bundeskabinett soll den Angaben zufolge nach derzeitigem Stand im Herbst erfolgen. In Kraft treten soll das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz laut Vorlage bis zum Sommer 2023.
 

11.08.2022

Neue BZL-Infografik: Wie hat sich die Schweinehaltung in Deutschland entwickelt?

Im Mai 2022 wurden 22,29 Millionen Schweine in Deutschland gehalten. Das ist der niedrigste Wert seit 1990 und allein gegenüber 2020 ein Rückgang um fast 15 Prozent. Ist der Rückgang bei den Schweinebeständen ein recht neuer Trend, geht die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe bereits seit Jahrzehnten drastisch zurück. Aktuell halten 17.900 Betriebe in Deutschland Schweine – gegenüber 2010 ein Rückgang um 46 Prozent. Im Gegenzug stieg die Zahl der Schweine pro Betrieb rasant an: auf aktuell über 1.200 Tiere, womit die durchschnittliche Bestandsgröße seit 2010 um 52 Prozent gewachsen ist. Nach Jahrzehnten kontinuierlichen Wachstums wurde der Spitzenwert von durchschnittlich 1.278 Schweinen pro Betrieb aus dem Jahr 2020 zuletzt jedoch nicht mehr ganz erreicht.
 

11.08.2022

meistro ENERGIE Webtalk zu effiziente Modellen für eine Klimaneutrale Wärmeversorgung

Am Freitag, den 19.08.2022 von 11.00 - 12.00 Uhr lädt das Unternehmen meistro ENERGIE zum kostenlosen Webtalk "Effiziente Modelle für eine klimaneutrale Wärmeversorgung" ein. Energieeffizienz-Experte René Bergander von der meistro ENERGIE GmbH und Eugen Gajdamak, Geschäftsführer der duobloq Energie GmbH werden über das Thema informieren.
 

11.08.2022

EFSA legt Empfehlungen zur Verbesserung des Wohlergehens von Zuchtschweinen vor

Die EFSA hat ein wissenschaftliches Gutachten zum Wohlergehen von Schweinen in landwirtschaftlichen Betrieben veröffentlicht. Es ist das erste von mehreren Gutachten zum Tierschutz, die im kommenden Jahr im Rahmen der Strategie "Vom Hof auf den Tisch" abgegeben werden sollen. Das Gutachten enthält detaillierte Vorschläge zur Verbesserung des Wohlergehens von Zuchtschweinen aller Kategorien, die in den wichtigsten Haltungssystemen in der Europäischen Union gehalten werden. In dem Gutachten werden insgesamt 16 Auswirkungen auf das Wohlergehen in verschiedenen Haltungssystemen beschrieben, die von den Sachverständigen der EFSA aufgrund ihres Schweregrads, ihrer Dauer und ihrer Häufigkeit als äußerst relevant erachtet werden. Dazu gehören Bewegungseinschränkungen, Gruppen-, Hitze- oder Kältebelastung sowie anhaltender Hunger oder Durst. Für jede Auswirkung auf das Wohlergehen werden in dem Gutachten auch entsprechende tierbezogene Indikatoren und Gefahren beschrieben, die sich auf das Wohlergehen auswirken. Das Gutachten enthält Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, um Gefahren vorzubeugen oder zu beheben und die besonders starken Auswirkungen auf das Wohlergehen abzufedern. Die Sachverständigen der EFSA schlagen außerdem vor, welche tierbezogene Indikatoren in Schlachthöfen gesammelt werden könnten, um das Tierschutzniveau in Schweinehaltungsbetrieben zu überwachen.
 

11.08.2022

Gemeinsame Vereinbarung zur Afrikanischen Schweinepest in NRW

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweinehaltungen zu verhindern, haben sich das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MLV), die Tierärztekammern Westfalen-Lippe und Nordrhein, die Landwirtschaftskammer NRW, der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e.V., der Rheinische Landwirtschafts-Verband e.V. und die Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW e.V. in einer gemeinsamen Vereinbarung auf zusätzliche Präventivmaßnahmen verständigt. Ein verbessertes Früherkennungssystem und zusätzliche Biosicherheitsmaßnahmen sollen ein frühzeitiges Erkennen von ASP-Ausbrüchen ermöglichen und eine Ausbreitung verhindern.
 

11.08.2022

Marktstände auf dem BMEL-Kongress zur Zucht und Erhaltung alter und bedrohter einheimischer Nutztierrassen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veranstaltet vom 26.-28.09.2022 den Nationalen Kongress zur Zucht und Erhaltung alter und bedrohter einheimischer Nutztierrassen im World Conference Center in Bonn. Im Rahmen des Kongresses soll ein Markt angeboten werden, auf dem Produkte von einheimischen Nutztierrassen präsentiert und verkauft werden können. Bei Interesse an der Präsentation von Produkten auf einem eigenen Marktstand, können sich Interessierte noch bis zum 16.08.2022 hier anmelden.  
 

11.08.2022

Ceva Tiergesundheit sucht Werkstudent/in (m/w/d) für die Pflege des Ceva Blogs für Tiergesundheit in der Landwirtschaft

Die Ceva Tiergesundheit GmbH, ein Unternehmen im Tierarzneimittel-Markt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/en Werkstudent/in (m/w/d) für die Pflege des Ceva Blogs für Tiergesundheit in der Landwirtschaft (10 - 20 Stunden / Woche) im Homeoffice. Aufgaben: Monitoring von Social Media Aktivitäten mit Fokus Rinderhaltung, Keyword Recherche und Pflege, Contentpflege in Content Management Systemen, Strategische Suchmaschinen Optimierung, Erstellen, Pflegen und Auswerten von Umfragen, Erstellung von Artikeln für den Ceva Blog, Erstellung und Durchführung von Interviews mit Landwirten für den Ceva Blog, Aktive Teilnahme an regelmäßigen Meetings zum Ceva Blog (online)
 

11.08.2022

BZL-Online-Seminar "Klimaschutz im landwirtschaftlichen Betrieb"

Klimaschutz ist ein zentrales Standbein einer nachhaltigen Betriebsentwicklung und ein wichtiger Teil der Ackerbaustrategie 2035. Wie können Landwirtinnen und Landwirte auf ihren Betrieben aktiv zum Klimaschutz beitragen? Wo sind die Ansatzpunkte? Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) bietet hierzu am 25. August 2022 um 17 Uhr ein kostenfreies, 90-minütiges Online-Seminar an. Lisa Fröhlich von der Beratungsstelle Marburg des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) und ihr Kollege Marc Fricke-Müller sprechen über Verbesserungspotentiale beim Klimaschutz auf landwirtschaftlichen Betrieben. Sie bringen ihre Erfahrungen aus der Betriebsberatung ein und berichten über die Instrumente zur Klimabilanzierung. Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden werden gemeinsam erörtert.
 

10.08.2022

Umweltbundesamt fordert Tierbestandsreduzierung

Die Erzeugung von Lebensmitteln ist mit Klima schädlichen Emissionen verbunden, auch die Tierhaltung. Sie trägt lt. Umweltbundesamt zu rd. 3 %1) an den gesamten deutschen Emissionen] (762 Mio t C02e) bei. Das ist beachtlich, sollte aber nicht beunruhigen, schließlich handelt es sich Dank Photosynthese um regenerative C02-Kreisläufe und die Tierhaltung, insbesondere die Rinderhaltung kann im Fall einer Weidenutzung erheblich zur C02-Fixierung beitragen. Abgesehen davon, dass nur Wiederkäuer zu den Nutztieren gehören, die biologisch hochwertiges Nahrungsprotein für die menschliche Ernährung erzeugen und im günstigsten Fall dafür sogar weniger Pflanzenprotein benötigen. Wissenschaftler kommen daher zu Recht zu dem Ergebnis, dass eine nachhaltige Lebensmittelerzeugung ohne Tierhaltung derzeit kaum denkbar ist. Trotzdem glaubt das Umweltbundesamt, dass die Tierhaltung um 50 % reduziert werden müsse. Prof. Breunig, Agrarökomom an der Hochschule Weihenstefan - Triesdorf reagierte prompt und machte den Präsidenten auf die Folgen einer Tierhaltungsverlagerung aufmerksam. 1) Landwirtschaft insgesamt 7,2 %, (54,9 Mio t C02e), davon 33,9 % aus der Tierhaltung = 18,6 Mio t C02e, davon Rinderhaltung rd. 70 % = 13 Mio t C02e
 

09.08.2022

12.000 Unternehmen haben interesse an einer Förderung in der neuen Antragsrunde des „Investitionsprogramms Landwirtschaft“

Fast 12 000 Unternehmen haben ihr Interesse an einer Förderung in der neuen Antragsrunde des "Investitionsprogramms Landwirtschaft" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bekundet. Das geplante Investitionsvolumen in klima- und umweltschonende Vorhaben beläuft sich dabei auf 1,85 Mrd. Euro (2021: 1,3 Mrd. Euro).
Für die Sprecherin des Vorstands der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Nikola Steinbock, ist die anhaltend hohe Nachfrage nach dem Programm
ein klares Bekenntnis der Landwirtinnen und Landwirte zur Transformation der grünen Branche. Alle eingegangenen Interessenbekundungen wurden inzwischen per Zufallsverfahren in eine Reihenfolge gebracht. In dieser Reihenfolge versendet die Rentenbank seit dem 4. August entsprechend der verfügbaren Haushaltsmittel die Einladungen zur Antragstellung.