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BRS-News

28.07.2021

Neue DLG-Merkblätter zu Fütterung und Tierwohl beim Schwein

Der DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung hat die Zusammenhänge zwischen Futter, Fütterung und Tierwohl beim Schwein in den DLG-Merkblättern 463 und 464 "Fütterung und Tierwohl beim Schwein" behandelt und veröffentlicht. Neben dem aktuellen Wissensstand zu diesem Thema wurden bereits gesammelte Erfahrungen aus der konventionellen und biologischen Schweinehaltung berücksichtigt. Teil A (DLG-Merkblatt 463) geht den Fragen zum Einfluss von "Futter, Fütterung und Faserstoffversorgung" nach, Teil B (DLG-Merkblatt 464) beschäftigt sich mit der "Wasserversorgung und Futterhygiene". Die beiden Publikationen sollen als Nachschlagewerke für die Fütterungspraxis dienen. Beide Merkblätter sind unter www.dlg.org/merkblaetter verfügbar.
 

28.07.2021

Modellvorhaben: Ansäuerung von Gülle und Gärrückständen während der Aufbringung in wachsende Bestände

Die Ansäuerung von Wirtschaftsdüngern kann Ammoniak-Emissionen wirksam und kostengünstig senken und gleichzeitig die Düngeeffizienz erhöhen. Dies soll im Rahmen eines Modell- und Demonstrationsvorhabens in der Praxis umgesetzt und demonstriert werden. Im Auftrag des Bundeministeriums für Landwirtschaft und Ernährung sucht der Projektträger BLE ein Konsortium für die Durchführung des Vorhabens. Das BMEL beabsichtigt, das Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Nährstoffmanagement in Form einer Zuwendung auf Ausgabenbasis zu fördern. Die entsprechende Bekanntmachung Nr. 18/21/32 wurde am 27.07.2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Projektskizzen können bis zum 15.10.2021 bei der BLE eingereicht werden.
 

27.07.2021

Ideenwettbewerb: Modellbetriebe Bioökonomie in Mittelgebirgen

Mit dem Ideenwettbewerb Modellbetriebe Bioökonomie sucht der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) zusammen mit Partnern innovative und nachhaltige Ideen von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben für eine biobasierte Wirtschaft: Von der Erzeugung, über die Verarbeitung zum Vertrieb von Nahrungsmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und biogenen Reststoffen. Betriebe können sich bis zum 31.08.2021 online registrieren und bewerben. Die Auszeichnung der Sieger mit Vergabe von Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 € erfolgt auf der Internationalen Grünen Woche im Januar 2022.
 

27.07.2021

Extremes Wetter: Wie das Klima die Landwirtschaft verändert

Ob starke Niederschläge oder grosse Trockenheit – die Landwirtschaft bekommt den Klimawandel immer direkt zu spüren. Allerdings häufen sich die Extremwetterereignisse in den letzten Jahren. Die Wetterexpertinnen und -experten sind sich einig, dass sich dieser Trend fortsetzen wird: Der Klimawandel wird zukünftig nicht nur zu erhöhten Temperaturen führen, sondern auch zu einem vermehrten Auftreten von Extremwetterereignissen – mit zum Teil erheblichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Welche agrarrelevanten Entwicklungen zeichnen sich bereits heute ab? In der Broschüre "Agrarmeteorologie" der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wird der Einfluss von Wetter und Klima auf unsere Kulturpflanzen thematisiert. Die Broschüre kann zum Preis von 9,50 Euro bei der BLE bestellt werden.
 

27.07.2021

Neues Förderprogramm "Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen"

Neue Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung von landwirtschaftlichen Betrieben und ländlichen Räumen stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium in Aussicht. Für die Maßnahmen stehen dem Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft 60 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Nun wird in Kürze die neue Förderrichtlinie "Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen" veröffentlicht, mit der die digitale Transformation der Landwirtschaft weiter vorangetrieben werden soll. Neben den bereits etablierten ‚digitalen Experimentierfeldern‘ des Ministeriums steht dann ein weitergehendes Förderinstrument für innovative digitale Anwendungen in der Landwirtschaft zur Verfügung. 
 

27.07.2021

Smart Farming: Berufsbegleitende Weiterbildung im Agrarsektor

Die Digitalisierung der Landwirtschaft ist eines der meistdiskutierten Themen der Branche. Oft fehlen jedoch konkrete Konzepte zur Umsetzung und Informationsmöglichkeiten. Die Technische Universität München (TUM) bietet am TUM Institute for LifeLong Learning ab November 2021 erstmals einen Weiterbildungskurs für Berufstätige an: Das Zertifikatsprogramm "Smart Farming and IoT in Agriculture" wurde mit Experten des Lehrstuhls für Agrarsystemtechnik konzipiert. Es befähigt Fachkräfte, Prozesse auf wissenschaftlich fundierter Basis zu digitalisieren und ein ganzheitliches Verständnis für Smart Farming zu entwickeln.
 

26.07.2021

ASP-Allgemeinverfügungen der Landkreise Spree-Neiße und Märkisch-Oderland veröffentlicht

Die Landkreise Spree-Neiße und Märkisch-Oderland haben aufgrund von Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hausschweinebeständen Allgemeinverfügungen veröffentlicht. 
 

26.07.2021

Landwirtschaftsverlag Münster unterstützt die Flutopfer mit 20.000 Euro

Angesichts der dramatischen Lage in den überfluteten Gebieten hat der Landwirtschaftsverlag Münster insgesamt 20.000 Euro für die betroffenen Landwirte, Winzer, Buch- und Lebensmittelhändler bereitgestellt. Das Geld geht an die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes, das Sozialwerk des Deutschen Buchhandels und an die vom Handelsverband NRW angestoßenen Hilfsmaßnahmen.
 

23.07.2021

Gut 1,7 Millionen Hektar im Osten in der Hand von Unternehmensgruppen

In Deutschland werden mehr als 11 % der landwirtschaftlichen Fläche von Unternehmensgruppen bewirtschaftet. Der weit überwiegende Anteil davon befindet sich in den neuen Ländern. Das geht aus der Landwirtschaftszählung 2020 hervor, bei der das Statistische Bundesamt erstmals Daten zur Zugehörigkeit landwirtschaftlicher Betriebe zu Unternehmensgruppen ermittelt hat. Danach war bundesweit mehr als ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe in der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft Teil einer Unternehmensgruppe. Sie bewirtschafteten insgesamt eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 1,84 Mio ha.
 

23.07.2021

ASP: Länder müssen die Einhaltung der Biosicherheit in Kleinstbetrieben besser kontrollieren

Vor dem Hintergrund der ersten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen in Brandenburg hat unter der Leitung von Staatssekretärin Beate Kasch der Zentrale Krisenstab "Tierseuchen" erneut getagt. Die Staatssekretärin betonte die hohe Bedeutung der betrieblichen Biosicherheit und fordert  die Länder auf, die Einhaltung dieser Maßnahmen auch in den Kleinstbetrieben besser zu kontrollieren. Weiterhin befasste sich der Krisenstab mit der aktuellen Lage hinsichtlich des Schweinefleisch-Exports in Drittländer. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung Nr. 127/2021 des BMEL.