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Ferkelpreis: 45,00 €/Stück (-8,00) (18.06.) - Sauenbasispreis ab Hof: 1,05 €/kg SG (-0,08) (16.06.) - Schweinepreis: 1,48 €/Indexpunkt (-0,04) (16.06.) - Kühe O3 (310 kg): 3,30 €/kg SG (±0) (1706.) - Jungbullen R3 (FL + Fleischrassen): 3,95 €/kg SG (±0) (17.06.)

BRS-News

18.06.2021

Länder pochen auf zügige Umsetzung der Borchert-Empfehlungen

Bundesregierung und Bundestag verpassen vorerst den Einstieg in den Umbau der Tierhaltung nach den Borchert-Vorschlägen. Die Länderagrarminister hingegen machen weiter Druck. Einen wichtigen Beitrag dazu sehen die Länderagrarminister in der Erstattung der Kosten für zusätzliche Aufwendungen, die von der Gesellschaft eingefordert werden. Die Regelungen im Umwelt-, Immissions-, Bau- und Planungsrecht seien anzupassen und so aufeinander abzustimmen, dass Tierwohlställe bevorzugt gebaut beziehungsweise entsprechend umgebaut werden könnten.
 

18.06.2021

EFFAB & FABRE-TP Online-Veranstaltungsreihe "Breeders Talk Green"

Die Online-Seminarreihe "Breeders Talk Green" von EFFAB und FABRE-TP richtet sich an Interessengruppen aus dem Tierzucht- und Reproduktionsbereich und beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit sowie anderen relevante Themen im Zusammenhang mit dem EU Green Deal. Der vierte Teil der Seminarreihe "Genetic Diversity and Responsible Animal Breeding" findet am 1. Juli 2021 von 13.30 - 15.00 Uhr statt. Die Aufzeichnungen der ersten drei Veranstaltungen - "Animal Breeding and Climate Ambition",  "Healthy and Happy Animals for Sustainable Societies"  und "Animal Genome Editing in the spotlight" können auf der Veranstaltungsseite abgerufen werden.
 

17.06.2021

Mehr Tierschutz in der Nutztierhaltung - Niedersächsisches Kabinett beschließt Bundesratsinitiative

Eine Aufforderung an den Bund, seine Rechtsvorschriften so zu überarbeiten, dass die neuen Tierschutzstandards für alle landwirtschaftlichen Betriebe zeitnah umgesetzt werden können – das ist der Kern einer Bundesratsinitiative, die das Kabinett am 15.06.2021 auf den Weg gebracht hat. Derzeit ist es für die landwirtschaftlichen Betriebe zum Teil jedoch nicht möglich, diese Pläne rechtssicher umzusetzen. Gerade bei mittleren und großen Betrieben führt das derzeit geltende Fachrecht zu langwierigen und aufwendigen bau- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren und zu erheblichen Zusatzkosten beim Stallumbau. Konkret sieht die Bundesratsinitiative daher vor, dass gewerbliche Anlagen, die vor 2013 privilegiert im Außenbereich errichtet wurden, ebenfalls zu mehr Tierwohl umgebaut werden dürfen – auch, wenn die Tierzahl nicht erhöht wird. Zudem fordert Niedersachsen, dass künftig auch Ersatzneubauten errichtet werden dürfen, um zum Beispiel veraltete Ställe entsprechend zeitgemäßer Anforderungen an das Tierwohl umzubauen oder die Stallgrundfläche ohne Erhöhung der Tierplatzzahl zu erweitern, um so den Tieren mehr Platz zu bieten.
 

17.06.2021

EFSA-Gutachten: Antibiotikaresistenz und die Umgebung der Lebensmittelproduktion: Quellen und Kontrollmöglichkeiten

Zum ersten Mal haben Sachverständige der EFSA die Rolle von Umgebungen der Lebensmittelproduktion bei der Entstehung und Verbreitung von Antibiotikaresistenz (AMR) bewertet. Sie identifizierten die Hauptquellen von AMR-Bakterien und -Genen, wenngleich die aktuellen Daten keine Quantifizierung des spezifischen Beitrags ermöglichen, den jede von ihnen zu diesem globalen Problem leistet. Düngemittel aus Fäkalien, die Bewässerung und Wasser sind laut EFSA die wichtigsten Quellen von AMR in pflanzlichen Lebensmitteln und/oder in der Aquakultur. Bei der Landtierproduktion sind Futter, Mensch, Wasser, Luft oder Staub, Boden, Wildtiere, Nagetiere, Arthropoden und Ausrüstung potenzielle Quellen. Maßnahmen zur Begrenzung des Auftretens und der Verbreitung von Resistenzen in Umgebungen der Lebensmittelproduktion umfassen die Verringerung der durch Fäkalien hervorgerufenen mikrobiellen Verunreinigung von Düngemitteln, Wasser und Futtermitteln sowie die Anwendung guter Hygienepraxis. Potenzielle AMR-spezifische Abhilfemaßnahmen befinden sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Es wurden viele Datenlücken in Bezug auf Quellen und Relevanz der Übertragungswege, die Vielfalt antibiotika-resistenter Bakterien und Gene sowie der Wirksamkeit von Minderungsmaßnahmen identifiziert. Daher halten die Wissenschaftler weitere repräsentative epidemiologische Studien zu AMR und ihrer wirksamen Kontrolle in Lebensmittelproduktionsumgebungen auf EU-Ebene für dringend erforderlich und gaben Empfehlungen zu vorrangige Forschungsbereiche ab.
 

17.06.2021

PIC führt Premium-Kategorie für Endstufeneber ein

Wie die PIC Deutschland GmbH in einer Pressemeldung mitteilt, führt das Unternehmen ab 1. Juli 2021 die Premium-Kategorie PICProfitMax für den PIC408 ein. "Vor rund zehn Jahren hat PIC das erste Mehrwerteber-Programm auf den deutschen Markt gebracht, das 2014 aktualisiert wurde und seitdem unter dem Namen PICProfitPlus etabliert ist. Der PIC-Index reflektiert das genetische Potential eines PIC-Endstufenebers. Herzstück von ProfitPlus und ProfitMax ist PIC’s Index, in dem die wirtschaftlich relevanten und messbaren Merkmale berücksichtigt sind. Jedes Einzelmerkmal wird anhand seines ökonomischen Wertes gewichtet und trägt so proportional zum Gesamtindex und somit zum genetischen Wert eines Ebers bei. Nachkommen von höher-indexigen Ebern liefern ein höheres Gewinnpotential: Mehr Qualität bei geringeren Kosten. PICProfitMax-Eber repräsentieren bei einem durchschnittlichen Index von 143 Punkten die Top 4,5% der Population", so das Unternehmen.
 

16.06.2021

Wettbewerb: kleine Ideen machen oft den großen Unterschied

Die Tierhaltung ist reich an Erfindergeist. Wir wollen dazu beitragen, dass aus Ideen reale Lösungen werden. Deshalb hat die Initiative Tierwohl den Innovationspreis Tierwohl in der Nutztierhaltung ins Leben gerufen. Damit sucht sie die innovativsten Ideen für mehr Tierwohl für Schweine, Puten und Hähnchen aus der Praxis und der Wissenschaft. Tierhalter und Wissenschaftler können sich bis zum 30. September 2021 mit ihren Projekten um die Auszeichnung und Förderung mit dem Innovationspreis 2021 bewerben. Jetzt bewerben und Preisgelder von bis zu 10.000 € gewinnen!
 

16.06.2021

Klimawandel fördert Ausbreitung von Schädlingen und bedroht globale Ernährungssicherheit

Die FAO schätzt, dass jährlich bis zu 40 Prozent der weltweiten Pflanzenproduktion durch Schädlinge verloren gehen. Jedes Jahr kosten Pflanzenkrankheiten die Weltwirtschaft über 220 Milliarden Dollar und invasive Insekten mindestens 70 Milliarden Dollar. Die Ursache sei bei den Auswirkungen des Klimawandels zu sehen. Durch diesen würden Pflanzenschädlinge, die wirtschaftlich wichtige Nutzpflanzen angreifen, immer zerstörerischer und stellten eine zunehmende Bedrohung für die Ernährungssicherheit und die Umwelt dar. Der aktuelle Bericht der FAO mit dem Titel "Scientific Review on the Impact of Climate Change on Plant Pests - A global challenge to prevent and mitigate plant pest risks in agriculture, forestry and ecosystems" wurde von Prof. Maria Lodovica Gullino, Universität Turin (Italien), und zehn Co-Autoren aus der ganzen Welt wurde unter der Schirmherrschaft des Sekretariats der Internationalen Pflanzenschutzkonvention erstellt, das von der FAO geleitet wird.
 

16.06.2021

Zusammenarbeit der Bundesregierung mit Nichtregierungsorganisationen – Naturschutzbund Deutschland

hib - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist in acht Gremien und Ausschüssen vertreten, die durch ein Bundesressort eingerichtet worden sind. Dies geht aus der Antwort (19/30233) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/29796) der FDP-Fraktion hervor. Zwischen der Bundesregierung und dem NABU bestünden keine Beraterverträge, heißt es in der Antwort weiter. Auch seien keine Nebentätigkeiten von Bundesbeamten beim NABU bekannt.
 

16.06.2021

End the Cage Age: EU-Parlament nimmt Entschließung an

Das Europäische Parlament hat am 10. Juni 2021 die Entschließung zur Europäischen Bürgerinitiative "Schluss mit der Käfighaltung" (End the Cage Age) angenommen. Der Fokus des Europäischen Parlaments liegt allerdings auch auf den Problemen, die sich aus der Umsetzung ergeben könnten. So wird auf der einen Seite anerkannt, dass die europäischen Tierhalter schon jetzt Vorreiter beim Tierschutz weltweit sind und auf der anderen Seite wird auf Zielkonflikte hingewiesen, wie eine fehlende Markthonorierung und Importe aus Drittländern mit geringeren Standards. So wird die Kommission aufgefordert, bereits unterzeichnete Handelsabkommen vor dem Hintergrund des Tierschutzes neu zu bewerten. Zu begrüßen ist auch die Forderung nach einer umfassenden und evidenzbasierten Folgenabschätzung mit ausreichend wissenschaftlichen und soliden agronomischen Grundlagen, bevor ein Ausstiegsdatum festgelegt wird.
 

15.06.2021

Erste deutschlandweite Karten zur landwirtschaftlichen Flächennutzung

Forschende des Thünen-Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben Mithilfe von Satellitendaten, Agrarstatistiken, Wetterdaten und Verfahren des maschinellen Lernens erstmals detaillierte deutschlandweite Karten für die Jahre 2017 bis 2019 zur landwirtschaftlichen Flächennutzung erstellt. Die Karten unterscheiden die dominierenden Kulturarten und Hauptnutzungsarten im Ackerland, also alle Hauptgetreidearten, Hackfrüchte, Gemüse, Dauerkulturen und Hülsenfrüchte. Darüber hinaus werden auch Grünland und relevante Landschaftselemente in der Agrarlandschaft, wie beispielsweise Gehölzstrukturen, erfasst. Die Agrarlandschaft Deutschlands wird somit erstmals flächendeckend in einem Raster von 10 m x 10 m Gitterweite abgebildet.