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Ferkelpreis: 48,00 €/Stück (+3,00) (02.03.) - Sauenbasispreis ab Hof:0,78 €/kg SG (+0,05) (26.02.) - Schweinepreis: 1,55 €/Indexpunkt (+0,05) (26.02.) - Kühe O3 (310 kg): 5,75 €/kg SG (+0,05) (23.02.) - Jungbullen R3 (FL + Fleischrassen): 7,00 €/kg SG (±0) (23.02.)

BRS-News

03.03.2026

Informationen über Tierhaltung und Tierzucht auf der didacta

Vom 10. bis 14. März 2026 wird Köln mit der Bildungsmesse "didacta" erneut zum Dreh- und Angelpunkt für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und den Bereich der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) wird sich auf dem Gemeinschaftsstand des i.m.a – information.medien.agrar e. V. unter dem Motto "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen" in Halle 8.1, Stand B-050/C-059, präsentieren. Mit seinen Informationsbroschüren und dem Unterrichtsbaustein bietet der BRS kompakt und verständlich aufbereitete Materialien, die sich unkompliziert in den Schulunterricht integrieren lassen. Auch der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) wird am Messestand des BRS seine Unterrichtsbausteine anbieten und den Besucherinnen und Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen. Bereits im Jahr 2024 nahm der BRS am Gemeinschaftsstand der i.m.a agrar auf der Messe teil und freute sich über das rege Interesse der Besucherinnen und Besucher an den landwirtschaftlichen Themen. "Wir möchten erreichen, dass Kinder und Jugendliche realistische Eindrücke von der Tierhaltung und Tierzucht in Deutschland gewinnen – weg von der lila Kuh", erläutert Stephan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des BRS.
 

02.03.2026

ASP: Weitere Sperrzonen in Brandenburg und Sachsen aufgehoben

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen zeigen weiterhin deutliche Erfolge. Nachdem bereits im September 2025 sowie im November 2025 Sperrzonen erheblich verkleinert werden konnten, hat der Ständige Veterinärausschuss in Brüssel nun der Aufhebung der Sperrzone I zwischen beiden Bundesländern zugestimmt. Konkret betrifft dies in Sachsen den Landkreis Bautzen sowie in Brandenburg den Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Teile des Landkreises Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus. Damit verbleiben lediglich schmale Sperrzonen entlang der deutsch-polnischen Grenze für den eingerichteten ASP-Schutzkorridor.
 

27.02.2026

Afrikanische Schweinepest: Erster positiver Fall im Hochsauerlandkreis bestätigt

Wie es in der Pressemitteilung vom 26. Februar 2026 des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen heißt, ist im Hochsauerlandkreis erstmals ein an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendetes Wildschwein festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdachtsfall bestätigt. Der Fund erfolgte in der Nähe von Störmecke bei Schmallenberg und liegt innerhalb der bestehenden Sperrzone II, die Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und des Hochsauerlandkreises umfasst.
 

26.02.2026

Geplantes Regionalisierungsabkommen mit China: „Wichtiger Schritt für unsere Exportwirtschaft und für unsere Betriebe“

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßte die Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens zwischen Deutschland und China als wichtigen Fortschritt. Vorausgegangen war eine fachliche Abstimmung mit der chinesischen Seite, an der das BMEL intensiv beteiligt war. Mit der Erklärung sollen trotz der Afrikanischen Schweinepest (ASP) perspektivisch wieder Exporte von Schweinefleisch und weiteren Produkten vom Hausschwein nach China möglich werden. Während der China-Reise des Bundeskanzlers wurde zudem ein Fahrplan zur Anerkennung der erfolgreichen Regionalisierungsmaßnahmen in Bezug auf die ASP vereinbart. Seit dem Ausbruch der ASP im Jahr 2020 dürfen keine deutschen Schweinefleischprodukte oder andere Produkte vom Hausschwein nach China exportiert werden. Zudem wurde ein Protokoll unterzeichnet, das den Export von Geflügelprodukten nach China erstmals ermöglicht.
 

26.02.2026

Nutztier - Forum 2026: „Wer Tierhaltung will, muss Forschung stärken“

Beim Nutztierforum 2026 am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Nutztierhaltung abgegeben – und zugleich vor ideologischen Debatten gewarnt. Unter dem Titel "Der Tierhaltung eine Zukunft geben" diskutieren am 26. und 27. Februar Expertinnen und Experten aktuelle Herausforderungen der tiergerechten Aufzucht von Rindern und Schweinen – von pränatalen Einflüssen über Fütterungsstrategien bis hin zu Zuchtzielen und Tiergesundheit. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Rainer überbrachte Grüße und sendete eine Videobotschaft an die Teilnehmenden, in der die Relevanz der Nutztierforschung, vor allem aber auch des Standorts Dummerstorf betonte.
 

26.02.2026

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz am 20. März 2026 in Bad Reichenhall

Unter dem Vorsitz des Freistaats Bayern findet am 19. und 20. März in Bad Reichenhall die Konferenz der Agrarministerinnen und Agrarminister sowie Agrarsenatorinnen der Länder und des Bundes (AMK) statt. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle agrarpolitische Themen, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028, das Düngerecht, EU-Themen wie die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte sowie nationale Themen wie die Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Bioenergie. Neben der AMK-Vorsitzenden, der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus Michaela Kaniber, werden Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, sowie Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, teilnehmen.
 

26.02.2026

Hoffluencer-Treffen geht in Bayern in die vierte Runde

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium lädt erneut zum großen Hoffluencer-Treffen am 5. März ein. Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort in München als auch online statt. Interessierte aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau oder Weinbau, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, können sich ab sofort online anmelden.
 

25.02.2026

Ceres Award 2026: ITW Sonderpreis

Die Initiative Tierwohl (ITW) vergibt im Herbst 2026 erstmals den "Sonderpreis der Initiative Tierwohl" im Rahmen des renommierten CERES AWARDS. Mit dieser Auszeichnung werden Landwirtinnen und Landwirte geehrt, die sich in besonderer Weise für das Wohl ihrer Nutztiere engagieren. Die Auswahl des Siegers oder der Siegerin erfolgt durch die ITW. Der Preis ist dotiert mit 2.500 Euro. Interessierte Betriebe können sich ab sofort mit ihren Projekten und Maßnahmen bewerben. Dazu kreuzen sie in den allgemeinen CERES AWARD‑Bewerbungsunterlagen lediglich das Kästchen "Sonderpreis der Initiative Tierwohl" an und beantworten zwei zusätzliche Fragen.
 

25.02.2026

Nutztier-Forum 2026 am FBN

Wie können Kälber und Ferkel so aufgezogen werden, dass ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit langfristig gesichert sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Nutztier-Forum 2026 des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 26. Februar 2026 ab 12:00 Uhr und am Freitag, dem 27. Februar 2026 bis 14:00 Uhr im Tagungszentrum des FBN, Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf, statt. Anmeldungen sind bis zum 25. Februar 2026 per E-Mail an presse@fbn-dummerstorf.de möglich.
 

25.02.2026

Fleischgipfel: Bauernverband fordert bessere Rahmenbedingungen für Schweinehalter

Anlässlich des Fleischgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland. "Wir brauchen ein ganzes Paket an Maßnahmen. Vor allem unsere Sauenhalter benötigen nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung, um die anstehenden enormen Kosten, verursacht durch die gesetzlichen Veränderungen, stemmen zu können. Andernfalls droht ein katastrophaler Strukturbruch. Auch das Genehmigungsrecht muss in diesem Zusammenhang dringend angepasst werden. Ferner bedarf es einer besseren Koordinierung des Bundes beim Tierseuchenmanagement. Darüber hinaus muss mit der Agrarexportstrategie des Bundes auch eine Öffnung wichtiger seit Jahren tierseuchenbedingt geschlossener Märkte einhergehen. Nicht zuletzt ist es jetzt zwingend erforderlich, dass auch die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage unverzüglich kommt, um mit den immer stärker schwankenden Märkten besser umgehen zu können."