Deutsches Schlachtschweineangebot nahezu exakt auf Vorjahresniveau
Wer nach den Ursachen für die enttäuschende Preisentwicklung am Schweinemarkt sucht, schaut oft reflexartig auf die Angebotsseite. Doch die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Schlachtzahlen für das erste Drittel des Jahres 2026 belegen, dass sich das Angebot fast exakt auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Eine Betrachtung des Lebendmarktes zeigt deutlich: Das aktuelle Preisproblem am Schweinemarkt stammt hauptsächlich von Problemen auf der Absatzseite.
ASP in Ungarn: Erster Fall in Hausschweinebestand festgestellt
In Ungarn ist erstmals ein Hausschweinebestand von Afrikanischer Schweinepest (ASP) betroffen. Die nationale Veterinärbehörde Nébih bestätigte den Ausbruch in einem Betrieb im Osten des Landes. Die Behörden haben umgehend drastische Seuchenbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet.
EU-Nitratrichtlinie: Brüssel verwarnt Spanien erneut
Die EU-Kommission hat Spanien vorgeworfen, ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes von 2024 zum Gewässerschutz nur teilweise umzusetzen. In mehreren Regionen sollen noch immer keine Regeln gegen zu hohe Stickstoffeinträge erlassen worden sein. Madrid hat nun zwei Monate Zeit zu reagieren. Sollte die Kommission nicht zufrieden sein, droht ein weiteres Urteil des EuGH mit Strafzahlungen, berichtet Agra Europe.
Schwache Schweinepreise trotz Grillsaison – Was sind die Gründe?
Ende Mai und Anfang Juni sind die Erwartungen am Schweinemarkt traditionell hoch: Das Angebot an Schlachtschweinen sinkt saisonal, während die Nachfrage mit dem Start der Grillsaison anzieht. Beide Effekte zeigen sich auch in diesem Jahr. Dennoch stehen die Erzeugerpreise aktuell unter Druck – und das, obwohl sie ohnehin schon weit unterhalb der Kostendeckung liegen. Für die Schweinehalter ist das eine katastrophale Entwicklung, die große Sorgen bereitet. Warum entwickelt sich der Schweinemarkt trotz sonnigen Grillwetters in den vergangenen Wochen und eines überschaubaren Lebendangebots so enttäuschend? Ein Gespräch mit dem ISN-Marktanalysten Klaus Kessing über die aktuelle Marktlage.
Neue Regierung Dänemarks plant drastischen Umbau der Schweinehaltung
Die neue dänische Regierung unter Ministerpräsidentin Mette Frederiksen plant einen umfassenden Umbau der Schweinehaltung. Laut Regierungsprogramm soll unter anderem der Ferkelexport stark zurückgefahren werden. Branchenverbände üben Kritik.
Danish Crown plant Umstrukturierung und Stellenabbau
Der dänische Fleischkonzern Danish Crown streicht im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung rund 800 Stellen. Da bisher weitgehend eigenständig agierende Geschäftsbereiche enger miteinander verknüpft werden, entfallen vor allem Jobs in Führungspositionen. Danish Crown will damit in den kommenden Jahren rund 67 Mio. Euro einsparen, berichtet Agra Europe.
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