EU-Viehzählungsergebnisse: Schweinebestand leicht rückläufig, Sauenzahlen stabilisieren sich
In der Europäischen Union ist der Schweinebestand bei der Viehzählung im Herbst beziehungsweise Winter 2025 leicht gesunken. Nach den aktuell vorliegenden Zahlen von Eurostat verringerte sich der Bestand gegenüber dem Vorjahr moderat, während sich beim Sauenbestand dagegen erstmals wieder eine leichte Aufwärtsbewegung zeigte.
Schlachter nutzen niedriges Preisniveau zum Jahresbeginn um leere Lager wieder aufzufüllen
Die Lagerbestände an Schweinefleisch sind zum Jahresbeginn deutlich gestiegen, nachdem zuvor große Mengen abgebaut wurden. Laut AMI nutzten Schlachtunternehmen die günstigen Preise, um ihre Tiefkühllager wieder zu füllen – mit Chancen für ansteigende Preise im Frühjahr, aber auch Risiken durch mögliche steigende Energiekosten.
EU-Schweinepreise: Notierungen stabilisieren sich überwiegend – Spanien holt auf
Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt überwiegend einen Trend zur Stabilisierung auf dem zuletzt erhöhten Niveau und der Aufwärtstrend ist aktuell gestoppt. In Spanien und Italien entwickeln sich die Notierungen hingegen freundlich und legen weiter zu. Die spanische Notierung macht damit an Boden gut und liegt aktuell mit der deutschen Notierung auf einer Höhe.
Tierhaltungskennzeichnungsgesetz: Agrarminister fordern praxistaugliche Lösungen vom Bund
Auf der Agrarministerkonferenz vergangene Woche haben die Länderagrarminister von Union und SPD deutliche Bedingungen für die Überarbeitung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes genannt. Ohne tragfähige Lösungen und eine praxistaugliche sowie bürokratiearme Umsetzung soll der Bund das Gesetz besser aufheben. Die G-Länder werfen dem BMLEH Defizite in seiner Tierhaltungspolitik vor, berichtet Agra Europe.
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