Discounter senken Wurstpreise – Schweinehalter zahlen die Zeche
Aldi und Lidl drücken erneut die Preise für zahlreiche Wurst-, Schinken- und Fleischprodukte. Während die Schweinehalter aktuell tief in der Krise stecken und Woche für Woche riesige Verluste verkraften müssen, verschärfen die dauerhaften Rabattaktionen den Preisdruck zusätzlich. Die ISN kritisiert die widersprüchliche Preispolitik der Discounter.
BVL-Kennzahlen: Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin bleibt auf niedrigem Niveau
Im Jahr 2025 ist die in Deutschland abgegebene Antibiotikamenge in der Tiermedizin leicht gesunken. Im Langzeitvergleich haben sich die Mengen seit 2011 deutlich reduziert und in den letzten Jahren auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Während einige Wirkstoffe rückläufig sind, stiegen andere leicht an.
TA Luft: Bundeskabinett beschließt Verlängerung der Umsetzungsfristen auf Ende 2029
Die Bundesregierung nimmt Druck von den tierhaltenden Betrieben bei der Einhaltung immissionsschutzrechtlicher Anforderungen. Das Kabinett hat beschlossen, dass die Umsetzungsfristen für eine Nachrüstung von Abluftreinigungsanlagen um bis zu drei Jahre verlängert werden sollen, berichtet AgE.
ISN: Die Fristverlängerung ist zwingend nötig. Wichtig ist es nun auch, den Blick auf die europäischen Entscheidungsprozess zu richten und einen europäischen Gleichschritt anzustreben.
EDEKA-Regionalgesellschaft nimmt fristlose Kündigung von Lieferverträgen zurück
Die EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen hat die ausgesprochenen fristlosen Kündigungen von Lieferverträgen im "Bauernschätze"-Programm zurückgenommen. Die EDEKA-Regionalgesellschaft kritisiert gegenüber top agrar die öffentliche Darstellung der ISN. Die ISN verweist auf die eindeutige Sachlage.
ASP in Brandenburg: Wildschwein im Landkreis Barnim positiv getestet
Nach dem Wiederauftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Uckermark im Juli ist nun auch im Landkreis Barnim ein infiziertes Wildschwein gefunden worden. Der Landkreis war über vier Jahre ASP-frei. Der aktuelle Fund liegt innerhalb des gesicherten Hochrisikobereichs an der Oder und entsprechende Seuchenbekämpfungsmaßnahmen wurden bereits eingeleitet.
Am europäischen Schlachtschweinemarkt bleibt die Stimmung in der laufenden Schlachtwoche angespannt. Die Notierungen bewegen sich überwiegend seitwärts. Ausnahmen von dieser Entwicklung gibt es in Südeuropa: In Spanien und Frankreich setzt sich der sukzessive Abwärtstrend fort, während der italienische Markt entgegen diesem Trend weiter zulegt.
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