Dänemarks Schweinebestand wächst weiter: Zum 1. Juli 2026 stieg die Gesamtzahl der Tiere um 2,5 % auf 12,19 Mio. Schweine. Gleichzeitig ging der Sauenbestand erstmals seit längerer Zeit leicht zurück, was ein Hinweis auf abnehmende Schweinebestände in den kommenden Zählungen sein könnte - insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.
DRV-Ernteschätzung: Hitzeschäden lassen Getreideernte um 10 % sinken
Der Deutsche Raiffeisenverband sieht die Getreideernte 2026 aktuell bei 40,6 Mio. Tonnen und somit rund 10% weniger als 2025. Hitze und Trockenheit verursachten Einnahmeverluste von über 600 Mio. Euro. Besonders im Süden sind die Hitzeschäden spürbar, der Körnermais ist am stärksten betroffen. Trotz Ernteausfällen sieht der DRV die Versorgung gesichert, warnt aber vor Logistikproblemen durch niedrige Wasserstände, berichtet Agra Europe.
VEZG-Notierung klettert auf 1,60 € – Noch immer in der Verlustzone
Die VEZG-Notierung für Schlachtschweine steigt erneut um 10 Cent auf 1,60 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Die jüngste Aufwärtsbewegung bringt den Schweinehaltern zwar etwas Entlastung, kostendeckend wirtschaften können sie jedoch noch immer nicht. Um die bereits einsetzende Ausstiegswelle in der Schweinehaltung zu bremsen, sind daher weitere Preissteigerungen erforderlich.
Runder Tisch zur Schweinehaltung: Minister Rainer berät mit Branche über die prekäre Situation
Kurzfristig hatte Bundesminister Rainer die Branche zum Austausch geladen. Nach dem heutigen Gespräch zur Lage in der Schweinehaltung steht fest: Alle Wirtschaftsbeteiligten in der gesamten Wertschöpfungskette Schwein schätzen die Situation gleichermaßen als extrem schwierig und existenzbedrohend ein. Auffällig war, dass - wie so oft - Vertreter des Außer-Haus-Verzehrs nicht dabei waren. Der Austausch war konstruktiv, mögliche Maßnahmen wurden erörtert. Die Branchenvertreter forderten unisono, dass den nun auf den Tisch liegenden Vorschlägen schnell konkrete Maßnahmen folgen müssen. Dazu gehören insbesondere die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage sowie die Fortführung der Exportoffensive und ein Gegensteuern bei zusätzlichen Auflagen.
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