„ISN vor Ort“-Reihe geht nächste Woche in Bayern weiter – Impulse und Austausch zum Jahresbeginn
Nachdem unsere Veranstaltungsreihe "ISN vor Ort" in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bereits großen Anklang gefunden hat, geht sie am kommenden Montag in Bayern in die nächste und vorerst letzte Runde – wir laden alle Mitglieder herzlich ein, dabei zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zum Jahresbeginn aus erster Hand über die aktuellen Themen in der Schweinehaltung zu informieren und sich auszutauschen.
ASP in Spanien: Katalanische Schweinehalter machen hohe Verluste
Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Katalonien hat spürbare wirtschaftliche Folgen für die katalanischen Schweinehalter . Laut Angaben der Unió de Pagesos sollen sich die Verluste für den Schweinesektor aufgrund des ASP-Ausbruchs von dessen Feststellung bis zum Jahresende auf 63 Millionen Euro belaufen.
Starker Anstieg der niederländischen Gülleexporte – 40 % mehr nach Deutschland
Die niederländischen Gülleexporte haben im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Vor allem Deutschland hat deutlich mehr Wirtschaftsdünger abgenommen als zuvor. Ursache ist die Verschärfung des Düngerechts, was zu wachsenden Gülleüberschüssen in den Niederlanden führte. Die niederländische Regierung sucht deshalb verstärkt nach weiteren Exportmärkten, berichtet Agra Europe.
Schweinefleischexporte nach China: Offensive aus Russland
Der chinesische Schweinefleischmarkt sortiert sich neu: Während EU-Lieferanten durch die chinesischen Antidumpingzölle auf Schweinefleischimporte unter Druck geraten, schiebt sich Russland überraschend schnell nach vorn. So hat Russland seine Schweinefleischexporte nach China im vergangenen Jahr massiv ausgebaut. Erst seit April 2024 wird die Volksrepublik überhaupt von Russland beliefert. Die russischen Ausfuhren nach China summierten sich 2025 auf rund 74 Mio. Euro, berichtet Agra Europe.
Niedersachsen setzt Düngevorgaben in den Roten Gebieten vorläufig aus
Niedersachsens Agrarministerium wird den Vollzug der zusätzlichen Auflagen zur Düngung in den Roten Gebieten bis auf Weiteres aussetzen. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gegen den Freistaat Bayern. Auf dieser Grundlage war der Vollzug der zusätzlichen Düngeauflagen in den Roten Gebieten in den zurückliegenden Wochen auch in anderen Bundesländern ausgesetzt worden, berichtet AgE.
ISN-Web-Seminare zum Umbau der Sauenhaltung: Start diese Woche - Jetzt noch anmelden!
Die Umsetzung der neuen Vorgaben der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung in der Sauenhaltung rückt immer näher. Das Deckzentrum muss zum 9. Februar 2029 die zukünftigen Haltungsanforderungen erfüllen. Sollten hierfür bauliche Änderungen erforderlich sein, so muss bereits 3 Jahre zuvor – also zum 9. Februar 2026 – ein Bauantrag bei der zuständigen Behörde eingereicht werden.
Hinsichtlich der konkreten Umsetzung der Haltungsanforderungen im Deckzentrum und Abferkelbereich herrscht teilweise jedoch noch große Unsicherheit. Und nicht nur die erforderlichen baulichen Anpassungen stellen die Betriebe vor große Herausforderungen – auch die Arbeitsweisen werden sich verändern und den Anspruch an das Management erhöhen.
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