Die deutsche Fleischproduktion hat sich 2025 kaum verändert: Mit rund 6,9 Mio. t lag sie nur minimal unter dem Vorjahr. Während die Schweinefleischerzeugung leicht zulegte, sank die Rindfleischmenge spürbar. Beim Geflügel zeigt sich ein gemischtes Bild – insgesamt bleibt die Branche jedoch deutlich unter dem Niveau früherer Rekordjahre.
Digitale Seminare für ISN-Mitglieder - Neue Termine für Februar und März veröffentlicht
Die aktuellen Themen und Herausforderungen in der Schweinehaltung in Deutschland reißen nicht ab. Angesichts der derzeitigen Handlungsfelder möchten wir in den nächsten Wochen wieder exklusive Web-Seminare und Veranstaltungen anbieten und über die zentralen Zukunftsthemen informieren: Angefangen bei den Haltungsformen 3 und 4 der Initiative Tierwohl, über Marktperspektiven und Vermarktungsverträge bis hin zum Umbau der Sauenhaltung mit praktischen Einblicken und Erkenntnissen im Abferkelbereich und Deckzentrum.
Die Teilnahme an den Informationsangeboten ist für ISN-Mitglieder kostenlos.
Dänemarks Schweinebestand nimmt weiter zu – Höchster Stand seit vier Jahren
Während viele EU-Länder ihre Schweinebestände weiter reduzieren, baut Dänemark seine Produktion wieder aus. Neue Zahlen zeigen ein Plus von 6 % auf 12,3 Millionen Tiere – der höchste Stand seit vier Jahren. Besonders stark legten Ferkel- und Mastschweine zu, berichtet AgE.
Umstrukturierung im Bundeslandwirtschaftsministerium: Das sind die neuen Zuständigkeiten
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer will das Landwirtschaftsministerium (BMLEH) umstrukturieren: Ab März 2026 reduziert das BMLEH seine Struktur von derzeit acht auf sieben Abteilungen und ordnet zentrale Politikbereiche neu zu. Dadurch werden u.a. die Bereiche Agrarexport und Ernährungsnotfallvorsorge mehr priorisiert. Das dem Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung gewidmete Referat ist im neuen Organigramm nicht mehr als eigene Abteilung vorgesehen, berichtet Agra Europe.
ISN: Dass der Agrarexport künftig wieder stärker priorisiert und zentral gebündelt wird, ist ein wichtiger Schritt – zugleich darf der Umbau der Tierhaltung thematisch trotz Wegfall der zuständigen Abteilung nicht unter den Tisch fallen.
Neuer ASP-Fund bei Frischling: NRW weitet Sperrzone aus – auch Hessen betroffen
Nach dem Fund eines mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierten Frischlings in der Nähe von Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen (NRW) wird die bereits bestehende Sperrzone II ausgeweitet. Zudem sollen vorhandene Zäune ausgebaut und neue Zäune errichtet werden. Der neue Fund hat auch Auswirkungen auf Hessen. Beide Länder rufen zur verstärkten Bejagung von Schwarzwild auf, um die Ausbreitung der Tiersuche einzudämmen.
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