Ausweisung der Roten Gebiete: Bund arbeitet an Verordnung
Die Einzelheiten zur Ausweisung von nitratbelasteten Gebieten sollen in einer Bundesverordnung geregelt werden. Eine Verabschiedung noch vor der Sommerpause gilt als unwahrscheinlich, berichtet AgE.
„Das große Angrillen“: Initiative Fleisch startet neue Kampagne zu Schweinefleisch mit spektakulärem Auftakt
Mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion ist heute die neue Kampagne der Initiative Fleisch rund um das Thema Schweinefleisch gestartet. Ein aufwendig produzierter Auftaktfilm soll unter dem Motto "Das große Angrillen – Schwein gehabt" für Aufmerksamkeit sorgen und neue Impulse für die öffentliche Diskussion setzen.
Mischfutterproduktion steigt erneut – DVT beklagt Importabhängigkeit und Bürokratie
Die deutsche Mischfutterproduktion ist 2025 erneut gestiegen. Wachstum zeigte sich bei fast allen Tierarten, Mischfutter für Schweine blieb mit einem Anteil von 37% das stärkste Segment. Trotz steigender Produktion bereiten der Branche die aktuellen geopolitischen Risiken sowie die hohe Importabhängigkeit bei Vitaminen und Aminosäuren Sorgen. Gleiches gilt für die steigenden regulatorischen Vorgaben und die zunehmende Bürokratie. Der DVT fordert deshalb verlässliche Rahmenbedingungen, berichtet Agra Europe.
EU-Schweineproduktion zieht erneut an - Schlachtzahlen steigen
Die Schweineschlachtungen in der Europäischen Union sind 2025 das zweite Jahr in Folge gestiegen. Besonders Spanien treibt die Entwicklung an. Trotz des Zuwachses bleibt das Niveau unter früheren Jahren. Eine Stabilisierung der Bestände deutet auf eine leichte Erholung der Branche hin.
EU-Schweinepreise: Markt im Aufschwung – Notierungen legen teilweise deutlich zu
Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt eine deutliche Aufwärtstendenz. Vor allem in Deutschland und Österreich sticht die Dynamik mit einem Plus von 10 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht ins Auge. Damit setzt sich Deutschland an die Spitze des Preisgefüges der fünf größten EU-Erzeugerländer.
Baden-Württemberg startet Früherkennungsprogramm gegen ASP
Mit einem umfassenden Früherkennungsprogramm will Baden-Württemberg schweinehaltende Betriebe besser vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) schützen. Neben der verbesserten Prävention profitieren die Betriebe von einer frühzeitigen Erkennung möglicher Seuchengeschehen und können im Ernstfall Ausnahmen vom Verbringungsverbot in Sperrzonen erhalten. Das Land übernimmt zudem die Kosten für Untersuchungen und Beratungen durch den Schweinegesundheitsdienst.
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