ITW: Nämlichkeit rückt näher - 198 neue Ferkelaufzüchter registriert
Nach der Anfang November gestarteten Registrierungsphase für Ferkelerzeuger zieht die Initiative Tierwohl (ITW) Bilanz: Zukünftig nehmen 198 weitere Betriebe mit gut 2,7 Mio. Tieren pro Jahr teil. Der Ferkelfonds endet mit dem Jahr 2026 – bis dahin soll die Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Schweinemast vollständig geschlossen werden.
Mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD sowie der Linken hat der Bundestag am gestrigen Donnerstag (15.1.) das Zweite Gesetz zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes beschlossen. Damit wird die Pflicht zur Verwendung der Tierhaltungskennzeichnung um zehn Monate nach hinten auf den 1. Januar 2027 verschoben.
ISN: Eine weitere Verschiebung ist richtig und wichtig. Damit sind die Konstruktionsfehler im aktuellen Gesetz aber noch nicht gelöst – vielmehr gilt es, die Zeit zu nutzen, um diese Fehler zu beheben.
Über 4 Milliarden Euro Investitionsbedarf in der Sauenhaltung
Eine Spezialabfrage der ISN zum Umbau von Deckzentrum und Abferkelstall zeigt deutschlandweit einen riesigen Investitionsbedarf von über 4 Mrd. € in der deutschen Sauenhaltung auf. Viele Sauenhalter beabsichtigen aufzugeben und die Vorgaben nicht mehr umzusetzen.
Die ISN fordert Bund und Länder auf, die Ferkelerzeugung mit den bevorstehenden Fristen zum Umbau der Sauenhaltung nicht allein im Regen stehen zu lassen. Die Betriebe benötigen von der Politik praktikable und machbare Lösungen.
AMK-Amtschefkonferenz: Hessen setzt sich für praxisgerechte Anwendung der Rodentizid-Vorgaben ein
Hessen will die Amtschefkonferenz der Agrarminister in Berlin nutzen, um sich für eine praxistaugliche und realitätsnahe Regelung zur Schadnagerbekämpfung einzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Anerkennung vorhandener Qualifikationen und eine Verlängerung zentraler Übergangsregelungen, damit Betriebe weiterhin sicher und fachgerecht Schädlinge bekämpfen können.
ISN: Richtig so. Wir brauchen praktikable Lösungen für die Landwirte, statt ihnen noch mehr Auflagen aufzubürden.
Danish Crown will Zerlegekapazitäten in Dänemark erweitern
Aufgrund der steigenden Anlieferungen von Schlachtschweinen dänischer Erzeuger plant das dänische Schlachtunternehmen Danish Crown, die Zerlegekapazitäten auszuweiten. Die bisher vorhandenen Zerlegekapazitäten seien laut Unternehmensangaben voll ausgelastet.
EU-Schweinepreise: Notierungen können Druck nicht standhalten – Ruhige Handelsaktivitäten zu Jahresbeginn
Der europäische Schlachtschweinemarkt tendiert in der laufenden Schlachtwoche überwiegend zur Schwäche und die Notierungen geben moderat bis sehr deutlich nach. Gegen diesen Trend behaupten sich die Notierungen in Dänemark und Frankreich.
Wir verwenden auf unserer Website Cookies, um unsere Funktionen bereitzustellen, zu schützen und zu verbessern. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies finden Sie in unserem Datenschutzhinweis.