Die deutschen Mischfutterhersteller produzierten 2025/26 insgesamt 22,5 Millionen Tonnen. Schweinefutter blieb trotz eines leichten Rückgangs die wichtigste Futtersorte in Deutschland.
Verbändeallianz fordert umgehende Nachbesserung des THKG
Die Verbändeallianz aus BVWS, BVLH, BRS, DBV, DRV, ISN und VDF fordert angesichts der Einwände der EU-Kommission eine erneute Verschiebung der Anwendungspflicht des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Der Gesetzentwurf müsse europarechtskonform und praxisgerecht überarbeitet werden. Im Mittelpunkt steht die Forderung, auf zusätzliche Registrierungspflichten zu verzichten und stattdessen, bereits etablierte Kennzeichnungssysteme sowie Zertifikate, die die deutschen Standards nicht unterlaufen dürfen, anzuerkennen. Auch die ISN war an dem gemeinsamen Konzept der Verbändeallianz beteiligt.
Düngerecht: Bundesländer sollen zwischen drei Modellen wählen können
Ein Beschlussvorschlag von vier Bundesländern für die Agrarministerkonferenz Ende September sieht eine Regionalisierung der Düngeverordnung vor. Den Ländern könnten künftig drei Modelle zur Auswahl stehen – darunter zwei Modelle ohne Rote Gebiete. Viele fachliche und rechtliche Fragen sind jedoch noch offen, berichtet AgE.
Endgültige Viehzählungsergebnisse bestätigen deutlichen Rückgang der Betriebszahlen
Rund 14.550 schweinehaltende Betriebe gibt es in Deutschland noch. Damit setzt sich der Strukturwandel unvermindert fort: Während der Schweinebestand zuletzt leicht zulegte, sinkt die Zahl der Betriebe weiter deutlich. Besonders stark zeigt sich der Rückgang in der Sauenhaltung.
ISN: Die endgültigen Viehzählungsergebnisse bestätigen den anhaltenden Trend zu Betriebsaufgaben. Angesichts des hohen wirtschaftlichen Drucks und der stetig steigenden Anforderungen steigen immer mehr Betriebsleiter aus der Schweinehaltung aus.
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