Es reicht – Es braucht endlich Handeln für die schweinehaltenden Betriebe!
Die rote Linie ist überschritten: Angesichts anhaltenden Preisdrucks fordern WLV, Landvolk Niedersachsen und ISN ein sofortiges Handeln von Marktpartnern und Politik. Bleibt das aus, stehen auch Protestaktionen im Raum.
Schweinepreis stürzt weiter ab – Preisdruck wird schamlos auf die Erzeugerstufe abgewälzt
Die VEZG-Notierung ist in dieser Woche vom ohnehin schon desaströsen Niveau um weitere 8 Cent auf nun 1,32 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht heruntergeprügelt worden. Während der EU-Markt unter Druck steht und die gesamte Kette angespannt reagiert, wird die schon seit Monaten existenzbedrohende Situation der Schweinehalter noch weiter verschärft. Schon bei den variablen Kosten fehlen rund 30 Euro je Tier, bei Vollkosten sind es etwa 70 Euro. Die aktuelle Krise macht zugleich deutlich, wie dringend verlässliche Lieferverträge, neue Preismodelle und politische Unterstützung gebraucht werden. Auch Großhandel und Gastronomie müssen endlich Farbe zu heimischer Erzeugung bekennen.
Der Bauernverband L&F verklagt den dänischen Staat wegen des Genehmigungsstopps für den Neu- und Ausbau konventioneller Schweineställe. Der Verband sieht keine ausreichende Rechtsgrundlage für das Moratorium und fordert eine schnelle gerichtliche Klärung. Das Baumoratorium soll laut zuständigem Ministerium gelten, bis ein neues Gremium die künftigen Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung erarbeitet hat, berichtet Agra Europe.
EU-Kommission rechnet für 2026 mit leicht steigender Schweinefleischproduktion in der EU
Die EU-Kommission erwartet für 2026 eine etwas höhere Schweinefleischproduktion als noch im Frühjahr prognostiziert. Bei den Exporten rechnet sie insgesamt mit einem leichten Rückgang, weil die Afrikanische Schweinepest die Handelsströme weiterhin beeinflusst.
EU-Schweinepreise: Märkte noch angespannt – Viele Notierungen stabilisieren sich
Am europäischen Schlachtschweinemarkt setzt sich die angespannte Marktlage in der laufenden Schlachtwoche fort. Ein Großteil der Notierungen kann sich nach den spürbaren Rückgängen der Vorwoche behaupten. In Südeuropa setzt sich der Abwärtstrend fort.
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